Samstag, 15. Dezember 2012

Euro - Export - Boom

Der Euro - ob diese Rechnung aufgeht


Beliebt war er eigentlich nie. Euro ist gleich Teuro - das war schon bei der Einführung dieser Währung des Volkes Meinung. Auch wenn die Regierenden krampfhaft immer wieder versucht haben mit Statistiken diesen Glauben zu zerstreuen. Der Bürger ist doch nicht ganz so blöd 1: 2 um zurechnen und zu vergleichen.
In Spanien war es der komplizierte Umrechnungskurs 1: 166 der ein exaktes Vergleichen erst recht schwierig machte. Noch heute trifft man vereinzelt Preisauszeichnungen in beiden Währungen an. Blind und überzeugt wurden die Spanier dann durch die anvisierten und versprochenen Euro Subventionen aus Brüssel. Aber auch der Euro hat zwei Seiten. Das geschenkte Geld auch in Euro, hat man dann doch gern genommen und gekauft.

Auch Produkte aus Deutschland, ob Windräder, der Mercedes oder die Bosch Waschmaschine. Der Export aus Deutschland flutschte und machte den großen Bruder im Norden resistent gegen die langsam im Umland aufkeimende Rezession. Hat er doch mit Krediten und Geld seinen eigenen Exportboom finanziert.

Doch das Geld wurde langsam knapp und die Kassen aus dem Norden versiegten.


Die Konsequenz - Keine Importe mehr aus Deutschland. Nun hat man die deutschen Prachtexemplare da stehen und spürt erst jetzt, daß diese Technik auch unterhalten werden muß. Und das kostet Geld - Geld das man nicht mehr hat und krampfhaft zusammenkratzt.
Steuern und Abgaben werden erhöht und die Binnennachfrage dadurch geschwächt. Eine Todesspirale aus der es für Spanien kein Entkommen mehr geben dürfte. Trotz aller Anstrengungen.

So bricht ein EU Land nach dem anderen weg. Erst Griechenland, Irland, Portugal und nun Spanien. Weitere Kandidaten wie Italien, Zypern und vielleicht auch Frankreich stehen schon bereit.

Noch versucht Frau Merkel mit aller Gewalt durch eine immer neue Geldflut, ausbezahlt von der Europäische Zentralbank (EZB) unter allen möglichen Namen, ob Hilfsfond, Anleihekauf oder Rettungsschirm das bittere Ende hinaus zu zögern.

Offiziell steht die Europäische Union hinter diesen Hilfsprogrammen. Doch wer ist heute die EU und wer zahlt ein.
Die Niederlande, Belgien, Luxemburg oder Österreich sind nur kleine Beitragszahler. Die großen Wirtschaftsländer sind fast alle in das andere Lager gewechselt und zukünftige Almosenempfänger und werden beim Kassensturz nicht ihre Kreditzusagen einhalten können. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Kein Geld mehr aus der EU und der Austritt aus dem erlauchten Kreis ist für diese Länder längst vorprogrammiert und im Stillen bereits beschlossene Sache.

Schuldenschnitt oder gänzlicher Verzicht auf alle Forderung wird zukünftig durch die Medien geistern.
Es stellt sich nun die Frage wer für die Kosten und Zusagen aufkommen muß. Es wird Deutschland sein.
Spätestens dann werden die offenen Rechnungen fällig und der deutsche Steuerzahler muß bluten. Es war also nur eine  Euphorie und eine zeitverzögerte scheinbare Immunität der deutschen Exportwirtschaft.
Zahlen wird wie immer - der kleine Mann.
Bleibt nur abzuwarten, ob dann auch andere Länder so großzügig Deutschland unter die Arme greifen.
Da habe ich so meine Zweifel !

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