Samstag, 17. März 2012

Ölbohrungen vor Lanzarote genehmigt

Die spanische Regierung hat Ölbohrungen vor den kanarischen Inseln genehmigt. Nach Angaben der stellvertretenden Ministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría ist damit der Weg für Probebohrungen des Repsol-Konzerns in einer Tiefe von drei Kilometern frei. Das Areal liegt etwa 60 Kilometer vor der Küste der Insel Lanzarote, die jährlich von mehr als neun Millionen Touristen besucht wird.Ein Repsol-Sprecher kündigte an, dass die Bohrungen möglicherweise schon innerhalb der nächsten zwei Jahre beginnen können. Zuvor verlangt die Regierung in Madrid aber einen Bericht über mögliche Einflüsse auf die Umwelt der Region. Das Unternehmen erklärte, die Bohrungen könnten zum "größten Fund von Erdöl in der spanischen Geschichte" führen. Schätzungen zufolge könnten dort bis zu 100.000 Barrel Öl pro Tag gefordert werden. Ein Barrel entspricht 159 Litern. Bislang muss Spanien etwa 99 Prozent seine Ölbedarfs durch Importe abdecken. Die Abhängigkeit von den Einfuhren könnte durch die Förderung vor den Kanaren spürbar sinken. Vor diesem Hintergrund sagte Santamaría, die Bohrungen seien "im Interesse aller Spanier". - weiterlesen in tagesschau.de

1 Kommentar:

  1. Mal gespannt ob wir hier auf den Kanaren etwas davon spueren im Geldbeutel wenn sich schon alle grossen darauf Stuerzen, oder ob die Benzinpreise so hoch bleiben.

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