Freitag, 9. September 2011

Spanische Politiker ziehen ihre Hosen aus

Seit dem 10. Juli 2011 sind spanische Politiker verpflichtet ihre Vermögensverhältnisse offen zu legen.
Eine gute Sache wie ich meine, da Politiker öffentliche Ämter begleiten und der Spanier brennend daran interessiert ist, wie es um die Vermögensverhältnisse seines von ihm ins Amt gewählten Vertreters bestellt ist. Von der Gesetzesreform verspricht man sich mehr Transparenz in der Politik. Interessanter wäre es noch, woher die Vermögen stammen, um Rückschlüsse auf Verquickungen und Verbindungen ziehen zu können. Soweit wird es aber nicht kommen, hier hört die Auskunftfreude der Politiker auf.  U2HA99PJEPYB

Auf der extra eingerichteten Internet-Seite ist zu erfahren, dass der konservative Oppositionsführer und mögliche nächste Ministerpräsident Mariano Rajoy fast 600'000 Euro in bar und Aktien besitzt sowie vier Immobilien in Madrid, auf den Kanarischen Inseln und in Galicien hat. Rajoy verdiente nach seiner Deklaration im vorigen Jahr als Chef der konservativen Volkspartei (PP) und als Abgeordneter 30.000 Euro mehr als der Regierungschef.
Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Alfredo Pérez Rubalcaba, verfügt über eine Million Euro, besitzt ein Apartment in Madrid mit einen Parkplatz und keine Schulden.

Der Regierungschef und Sozialist Zapatero ist dagegen eine arme Maus. Er besitzt nach seiner Vermögenserklärung Bankguthaben in Höhe von insgesamt etwa 140.000 Euro. Er deklarierte keine eigene Wohnung, wohl aber ein Grundstück für den Bau eines Eigenheims. Seine Einkünfte im Jahr 2010 beliefen sich nach diesen Angaben auf 140.000 Euro und setzten sich aus dem Ministerpräsidenten-Gehalt und der Abgeordneten-Diät zusammen.
Wenn das mal wieder keine Augenwischerei ist. Hat doch jeder Politiker noch eine Frau, Freundin, Verwandschaft oder gute Freunde. Wollen wir nicht bösartig sein und glauben einfach die halbe Wahrheit.

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