Sonntag, 21. August 2011

Zehn große Unternehmen möchten sich auf La Palma niederlassen


Auf La Palma ist man es gewohnt, dass die wirtschaftliche Entwicklung auf Bananenanbau, Tourismus und auf Kleinunternehmen basiert. Ein Wissenschaftspark für die Forschung, der Millionen Euro auf die Insel spülen und direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen würde, das klingt wie ein Märchen, wie die verrückte Idee eines Träumers.
Doch das ist es wirklich nicht, genau das Gegenteil ist der Fall. Eingeweihte sind sich jedenfalls sicher, das alles stehe am Horizont der „Neuen Ökonomien“.

Angesichts der Tatsache, dass die Anschlussmöglichkeit an ein leistungsstarkes Glasfaserkabel auf der Insel bevorsteht, taten sich die Inselverwaltung und ein Gruppe von Unternehmern als „La Palma Capital“ zusammen. Sie brachten öffentliches und privates Kapital ein, um unter dem Namen „Antares“ ein technisches Programm zu entwickeln. Dieses hat sieben Aktionslinien und eine Säule, welche die Basis bildet: Einen technologischen Park zu schaffen, der in der Lage ist, sich über das gesamte Areal auszubreiten. Das berichtet in seiner neuen Ausgabe Wochenblatt-Online.

Im Grunde nichts Neues. Pläne dazu gibt es bereits seit 2003. Nun scheinen den Plänen aber auch Taten zu folgen. Die idealen Voraussetzungen mit dem steuersparenden ZEC Modell haben wir ja bereits seit dem Jahre 2001.
Jetzt hat man noch einen Fachmann Sen. Carlos Rodríguez Cabrera für das Projekt gewonnen, der von La Palma stammt und als ausgewiesener Experte gilt. Bislang war der Volkswirt bei der Banco de Madrid tätig und verstand es, Investoren anzulocken und internationale Finanzierungen abzuwickeln.
Geplant ist der Bau eines 16 Millionen teuren Technologiepark, der den Wünschen der Investoren entsprechen soll. Warum man hier nicht auf bereits reichlich vorhandene Baulichkeiten aus der Bauboomzeit zurück greift, verschließt sich dem Betrachter.
In den vergangenen Monaten sollen unbemerkt von der Öffentlichkeit, zahlreiche Treffen mit international bekannten Unternehmen stattgefunden haben. Mehr als als 10 Firmen sollen ihr Interesse bekundet haben, sich auf La Palma niederzulassen. „Über solche Treffen werden niemals Informationen herausgegeben, denn das könnte ja die Konkurrenz auf den Plan rufen“, so ein Insider. „La Palma ist ein idealer Ort für die wissenschaftliche Forschung. Aber ganz in der Nähe gibt es noch andere Orte, die dafür zahlen würden, wenn sie die Investoren für sich gewinnen könnten". Ende des Zitats.

Viel Geheimniskrämerei - Nachbarinseln haben bereits seit Jahren ihren Technologie-Park.

Ob im Verborgenen oder im Lichte der Öffentlichkeit - die Idee eines Forschungszentrums auf La Palma ist gut und findet auch meine Unterstützung. Unternehmen die keine großen logistischen Transporte zu bewältigen haben und eine Denkfabrik errichten wollen oder geistige, künstlerische oder jede Art von Software entwickeln, finden in Europa keinen besseren Platz als hier auf unserem kleinen Inselchen.
Nicht nur das Klima, sondern die niedrige Körperschaftsteuer von 5%, sollte selbst einen Buchhalter aufhorchen lassen.
Es lohnt sich darüber nachzudenken. Erste Informationen, Hindergründe und Beispiele auf meiner Investitions-Seite.

Über den Fortgang des "Antares Projekt" werde ich recherchieren und berichten.






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