Sonntag, 18. Januar 2009

Für die Briten ist die Party in Spanien beendet


In Spanien greift die Wirtschaftskrise auf den Tourismus über. Spürbar ist das vor allem auf den Balearen, denn sie fliegt im Winter kein einziger britischer Reiseveranstalter mehr an. Die Hotelbetreiber machen sich Sorgen. Mit Recht. Denn die Abwertung des Pfund zum Euro verteuert die Reisen ungemein.
Entsetzt reiben sich Spaniens Hoteliers die Augen: Die Wirtschaftskrise hat nun auch auf den Tourismus übergegriffen. „Es ist kaum zu glauben, aber diesen Winter fliegt kein einziger britischer Veranstalter die Balearen an“, verkündete Sebastián Escarrer nun in Madrid, „das hat es noch nie gegeben“. Escarrer (42) ist Geschäftsführer von Sol Melía, der größten Ferienhotelkette der Welt, die ihren Sitz in Palma de Mallorca hat.
Nun kam er eigens in die Hauptstadt, um mit dem Kollegen des spanischen Lobbyverbands Exceltour über Auswege aus der Krise zu beraten. Escarrer macht sich zurecht Sorgen: Bisher stellten die sonnenhungrigen Briten stets das Gros der rund 55 Millionen Touristen, die alljährlich nach Spanien kommen. Doch im letzten Jahr verlor das Pfund gegenüber dem Euro 22 Prozent an Wert. „Die Briten optieren jetzt für günstigere Pakete und werden in der Türkei oder Ägypten fündig“, so Escarrer. Die Zahlen belegen seine Aussage: Bereits letztes Jahr kamen nur noch 15 Millionen Briten auf die Iberische Halbinsel, das ist eine Million weniger als im Vorjahr ... weiterlesen in welt.de

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