Samstag, 27. Dezember 2008

Santander Bank nun auch betroffen

Die Santander Bankgruppe teilte mit, dass sie auch bei der Bernard L. Madoff Investment Securities Kundengelder für 2,3 Milliarden Euro angelegt hat. Es seien rund tausend spanische Kunden, die bei dem Vermögensverwalter Bernard Madoff Gelder angelegt hätten. Madoff wird ein Finanzbetrug in der Höhe von rund 37 Milliarden Euro vorgeworfen.
Bei den durch Santander angelegten Kundengeldern handelt es sich bei 2.010 Millionen Euro um Anlagegelder von Institutionen und Kunden der internationalen Privatbank, während die restlichen 320 Millionen Euro aus dem Investitionsportefeuille der spanischen Privatkundenbank von Santander stammen. Die Bankgruppe kündigte an, dass sie alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werde, um die Ansprüche ihrer Kunden gegenüber Madoff Securities, die über den Fond „Optimal Strategic“ bei Santander investiert hätten, wahrzunehmen. Santander erinnerte daran, dass Madoff Securities eine bewilligte, registrierte und durch die amerkanische Aufsichtsbehörde überwachte Anlagefirma sei und bisher immer eine optimale Anlagesicherheit der Gelder garantiert hätte. Nach neuesten Informationen ist auch die Bank BBVA mit rund 300 Millionen Euro bei Madoff engagiert. Bisher waren spanische Banken von der internationalen Finanzkrise kaum betroffen. Man führt es auf die strenge spanische Bankenaufsicht zurück.

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