Montag, 22. Dezember 2008

Günstige Wirtschaftsprognose 2009 für die Kanaren

In allen spanischen Regionen wird für 2009 ein zum Teil massiver Rückgang des Bruttosozialproduktes erwartet. Während für die Regionen Cantabria, Navarra und La Rioja mit einem Rückgang von fast einem Prozent gerechnet werden müsse, kommen die Kanaren mit einem prognostizierten Rückgang von 0,1 Prozent erstaunlich gut weg.
Nach jüngsten Informationen von Hispalink, dem in die spanischen Universitäten integrierten wirtschaftlichen Forschungsnetzwerk, muss 2009 in den Autonomen Regionen Spaniens insgesamt mit einer klaren Rezession gerechnet werden. Die negative Entwicklung des Bruttosozialproduktes in den betroffenen Regionen könne dabei nur in Grenzen gehalten werden, wenn die Banken beginnen, eine normale Kreditbereitschaft zu zeigen, um die Finanzmärkte wieder nach normalen Gesetzmäßigkeiten funktionieren zu lassen. Nur so könne man Schlüsselfaktoren wie die Entwicklung von Inflation und Zinsen in den Griff bekommen. Hispalink befürchtet in dem Zusammenhang aber, dass es einige Anstrengungen brauchen werde, damit die Banken ihr angeschlagenes Vertrauen bei Konsumenten und Betrieben wieder zurückgewinnen können. Für 2010 erwartet Hispalink dann für alle Autonomen Regionen eine leichte Zunahme der Wirtschaft. Vor allem die Balearen sollen 2010 bereits wieder mit einem Anstieg des Bruttosozialproduktes von 0,9 Prozent rechnen können, während die Kanaren, Castilla y Leon und Galizien mit einer Zunahme von 0,6 Prozent rechnen dürfen. In den übrigen Autonomen Regionen werde sich die Zunahme des Wirtschaftsvolumens wesentlich langsamer entwickeln.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte immer mit Ihrem Namen den Kommentar verfassen. Danke!