Montag, 3. November 2008

Erfahrungsbericht eines ZEC Unternehmers


Kanaren: Auszug aus dem Kanaren-Express zu einem Interview mit Helmut Rasch von der Firma Maxchoice:

"Maxchoice ist ein stark wach­sendes Unternehmen. Wachs­tum erfordert Investitionen – und für investierende Unter­nehmen gibt es eigentlich in jedem Land Steuervergünsti­gungen, wie Abschreibungsvor­ziehungen usw. Da wir derzeit alle potenziell entstehenden Gewinne, d.h. alle „freien“ Gelder investieren (müssen), um Marktführer in vielen Berei­chen zu bleiben bzw. zu wer­den, ist das ZEC-Modell einer günstigen Gewinn-Besteue­rung für uns eher von zweit­rangiger, also von langfristiger Bedeutung. Daher freuen wir uns über die Verlängerung der Vergünstigungen bis zum Jahr 2018. Für Unternehmen mit weniger „Marktdruck“ oder geringeren Expansionszielen kann das ZEC-Modell jedoch auch kurzfristig sehr interes­sant sein.Wichtiger als die Steueras­pekte war für mich die Bera­tung durch die ZEC. Es war sehr gut, eine zentrale Anlauf­stelle zu haben, die einem Investor die Wege ebnet und über Usancen, Unterlagen, Vorgehensweisen usw. infor­miert.Die Investitions-Anforde­rungen der ZEC sind zwar hoch, aber realisierbar. Der Zeitraum für den Mitarbeiter-Aufbau sollte jedoch etwas ausgedehnt werden. In einem halben Jahr fünf produktiv arbeitende Mit­arbeiterInnen aufzubauen, ist für einen Mittelständler, der gerade mit seiner Auslandsex­pansion beginnt, schwer. 6. War das Genehmi­gungsverfahren zur Aufnahme in die ZEC sehr kompliziert? Was denken Sie über die Beratung und Genehmigungskriterien der Projekte? Und über die Vorteile, die sich Ihnen als ZEC-Unter­nehmen bieten?Das Genehmigungsverfahren war professionell und gut. Das resultierte zum einen aus einer fundierten Überlegung, was wir wie und warum im Aus­land aufbauen können und wollen. Zum anderen war die Beratung der ZEC-Mitarbeite­rInnen sehr gut und engagiert. Auch nach der Investitionsre­alisierung wird man weiterhin mit Rat und Tat betreut. Dass die ZEC natürlich auch Vorteile haben möchte und deshalb Genehmigungs­kriterien aufgestellt hat, ist mehr als verständlich. Dass sie profitable Unternehmen sucht, welche zusätzlich auf den Kanaren – und nur in ganz bestimmten Bereichen – inves­tieren und welche mindes­tens fünf ArbeitnehmerInnen beschäftigen müssen, um die Vorteile der ZEC erhalten zu können, ist ihr gutes Recht. Es profitieren letzten Endes vier Seiten: 1. Die Kanaren. 2. Die ZEC-Unternehmen. 3. Die Ursprungs-Unternehmen in Deutschland, weil letztere auch durch die ZEC-Depen­dancen wettbewerbsfähig bleiben. 4. Die Ursprungs­länder dadurch, dass die Ursprungs-Unternehmen und deren Arbeitsplätze erhalten bzw. ausgebaut werden kön­nen und sie auch durch das Halbeinkünfteverfahren wei­terhin am Erfolg der gesamten Unternehmens-Struktur parti­zipieren können.Das ZEC-Modell ist für uns mittel- bis langfristig das luk­rativste Steuermodell, das es derzeit in Europa gibt. Für mich sind die persönlichen und strategischen Aspekte die ausschlaggebenden Gründe für meine Entscheidung für die Kanarischen Inseln gewesen. Eine schöne und unternehme­risch-motivierende Perspektive ist das ZEC-Modell jedoch alle­mal!7. Und zum Abschluss, welche Ratschläge würden Sie einem deutschsprachigen Unternehmer geben, der mit dem Gedanken spielt, ein Unternemen auf den Kanaren zu gründen?Einem Unternehmer, der unab­hängig entscheiden kann und dessen Familie offen für einen Umzug ist, kann ich nur emp­fehlen: 1. Entscheiden Sie sich für das „Leben“ – auf den Kanaren. 2. Realisieren Sie den ersten Schritt in die Internationalisierung zur wei­teren Absicherung Ihrer Firma – auf den Kanaren, denn es gibt kaum einen Standort mit besseren Gesamt-Rahmen­bedingungen. 3. Lassen Sie sich von neutralen und kom­petenten Wirtschaftsberatern strategisch beraten, was alles in Deutschland erforderlich ist, um Ihr deutsches Stand­bein professionell weiterfüh­ren lassen zu können, welche Wachstums- Aufgaben oder/und neue Bereiche sinnvoller Weise auf den Kanaren ZEC-konform angesiedelt werden sollten – und auch, was steu­errechtlich alles notwendig ist, um Ihre internationalen Aktivitäten steuerkonform zu gestalten." ...das vollständige Interview mit dem Kanaren-Express finden Sie hier

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