Sonntag, 19. Oktober 2008

Neues Forschungsgerät vor den kanarischen Küsten


Er kann ganz tief sinken. Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) gestern der Öffentlichkeit vor. 3,98 Meter lang und 885 Kilogramm schwer ist das Forschungsgerät. Fotos RebehnKiel – „ABYSS“ verstärkt die Unterwasserflotte des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Der 2,3 Millionen Euro teure Tauchroboter kann den Meeresgrund ohne Kabelverbindung zu Begleitschiffen in bis zu 6000 Metern Meerestiefe erforschen. Im November taucht „ABYSS“ erstmals im Atlantik vor den Kanarischen Inseln ab. Prof. Peter Herzig und Dr. Klas Lackschewitz grübelten gestern Vormittag zunächst, ob die Form von „ABYSS“ mehr einer Zigarre oder einem Torpedo ähneln könnte. Alleine wegen der Maße – Länge 3,98 Meter, Gewicht 885 Kilogramm – einigten sich der GEOMAR-Direktor und der wissenschaftliche Leiter des „ABYSS“-Teams auf die Ähnlichkeit mit einem Unterwassergeschoss. Unter Wasser wird das System auch eingesetzt. Mit einem Geschoss hat es aber überhaupt nichts zu tun. „ABYSS“ – der Name steht für „Autonomes benthisches Hydrothermal-Suchsystem“ – dient vielmehr der friedlichen Erforschung der Tiefsee ... weiterlesen in den Kieler Nachrichten

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