Samstag, 25. Oktober 2008

Chemische Industrie in Spanien 2008

Kanaren: Nach der neuesten Studie der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) wuchs in Spanien der Inlandsbedarf an chemischen Erzeugnissen in den letzten Jahren stetig. Gleichzeitig stieg auch die Produktion der Chemiebranche, die im Hinblick auf Wertschöpfung, Exportkraft und Investitionsverhalten zu den wichtigsten Industriesparten des Landes zählt.
Dennoch kann sie den Bedarf nicht decken und der Markt benötigt Importe. Deutsche Firmen gehören zu den wichtigsten Lieferanten. Für 2008 und 2009 wird weiterhin mit zunehmender Nachfrage gerechnet. Die konjunkturelle Abkühlung könnte den Bedarf jedoch dämpfen.
In den vergangenen Jahren wies der Verbrauch an chemischen Erzeugnissen in Spanien durchschnittliche Zunahmen zwischen 3 und 6% per annum auf. Er erreichte 2007 einen Gesamtwert von über 48 Mrd. Euro. Der Branchenverband FEIQUE geht für 2008 von einer wertmäßigen Inlandsnachfrage von über 51 Mrd. Euro aus, dies entspricht einem nominalen Zuwachs von 6%.
Unter Annahme konstanter Preise käme es einem realen Anstieg von immerhin 2% gleich. Es
bleibt abzuwarten, ob diese recht ehrgeizige Schätzung angesichts der schwächelnden Wirtschaftskonjunktur realisiert werden kann. So werden die Wachstumsprognosen für das spanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) kontinuierlich nach unten revidiert. Derzeit erwartet das renommierte FUNCAS-Prognose-Panel für 2008 eine Zuwachsrate von real 1,4% und für 2009 von 0,3%. Die FEIQUE-Volkswirte zeigen sich denn auch in ihrer Vorhersage für 2009 mit einer Inlandsabsatzerhöhung von nominal 2,6% auf etwa 52,4 Mrd. Euro eher vorsichtig. Auf realer Basis entspräche dies bestenfalls einer Stagnation ... den kompletten Bericht nachlesen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte immer mit Ihrem Namen den Kommentar verfassen. Danke!