Donnerstag, 11. September 2008

US- Unternehmen wollen kanarische Filialen errichten


Zwei US-Unternehmen, der texanische Ölkonzern Kosmos und die Muller Group International wollen Firmen-Stützpunke für Afrika- Projekte auf den Kanarischen Inseln errichten.

Die Handelskammer der Vereinigten Staaten arbeitet intensiv daran, die Niederlassung amerikanischer multinationaler Unternehmen auf dem Archipel vorzubereiten. Ihr Ziel ist es, die Kanarischen Inseln zu ihrer Plattform für Investitionen in Afrika zu machen. In einem Bericht hebt die spanische Botschaft die Vorteile der Kanarischen Sonderzone (ZEC), dem Niedrigsteuersystem, das die zukünftigen amerikanischen Unternehmen in Anspruch nehmen könnten, hervor.
Die amerikanische Handelskammer hat mit der Unterstützung des spanischen Wirtschaftsministeriums und der kanarischen Regionalregierung bei mindestens zwei Unternehmen die Rolle des Vermittlers übernommen. Eines der Unternehmen, der texanische Ölkonzern Kosmos, hat die Absicht, eine Zweigstelle in Westafrika zu eröffnen, um Probebohrungen vorzunehmen und Erdöl und Erdgas zu fördern.

Durch den schnellen Expansionsprozess erwägt das Unternehmen, seine Operationsbasis für den afrikanischen Kontinent auf die Kanaren zu verlegen, um so aus der Steuervergünstigung Vorteile zu ziehen.
Beim zweiten Unternehmen handelt es sich um ein Projekt der Muller Group International (MGI) aus Florida, das den Bau eines Biodieselwerks auf den Kanaren erwägt, das aus Sojabohnen und Palmenöl, die beide aus Afrika stammen, gespeist werden soll. Die Gesellschaft Terremark steht ebenfalls kurz vor der Bekanntgabe der Errichtung eines Telekommunikationsnetzknotens für Afrika auf der Kanaren-Insel Teneriffa.

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