Mittwoch, 22. Februar 2012

Kanarische Bananen in Berlin

Bericht aus dem Fruchtportal:
Die Plátano de Canarias (kanarische Banane) auf der Fruit Logistica. Die Regionen in der äußersten Randlage der Europäischen Union (RUP) haben auf der Fruit Logística, der führenden Messe der Obst- und Gemüsebranche die Bedeutung und die Besonderheiten ihres grafischen Symbols sowie die Qualität ihrer Lebensmittelprodukte im Rahmen eines Pressefrühstücks erklärt.

Mehr als 25 Journalisten unterschiedlicher Nationalitäten kamen zum Stand der RUP, um die verschiedenen, mit der gastronomischen Perle der Kanarischen Inseln, der Plátano de Canarias (kanarische Banane), hergestellten Vorspeisen kennen zu lernen und zu kosten.
Bei dem Treffen legte man besonderen Wert auf den langen Weg, den dieses einzigartige Produkt bis nach Deutschland zurückgelegt hat und die verschiedenen Schwierigkeiten, die viele Jahre lang überwunden werden mussten, damit die Plátano de Canarias heute auf dem deutschen Markt präsent sein konnte.


Außerdem wurden den anwesenden Medien die relevantesten Aspekte über die Situation der Regionen in äußerster Randlage der EU (RUP) und insbesondere über den Sektor der Plátano de Canarias (kanarische Banane) erklärt.

Hinsichtlich des Anbaus der Plátano de Canarias ist besonders zu erwähnen, dass es sich nicht nur vom Gesichtspunkt der Umwelt sondern auch von der soziokulturellen Betrachtung aus um eine vollständig nachhaltige und handwerkliche Methode handelt. Zum Schutz der Umwelt setzen die Erzeuger der Kanarischen Insel gegen die Plagen keine chemischen Produkte sondern natürliche Mittel wie zum Beispiel Insekten ein, die sich von den Schädlingen ernähren. Andererseits ist es sehr wichtig, dass der Verbraucher erfährt, dass handwerklich, gesund und familiär angebaut wird. Definitiv ein Anbau, der von Generation zu Generation, von den Eltern auf die Kinder übertragen, eine Einkommensquelle ist, mit der die Kultur und Artenvielfalt dieser RUP erhalten werden und die Bevölkerung der Kanarischen Inseln in dem Gebiet bleiben konnte ... weiterlesen im Fruchtportal.

Samstag, 28. Januar 2012

Kanarische Inseln – Sprungbrett für Exportgeschäft

MARKTERSCHLIESSUNG


IHK Ostthüringen lädt zum „Spanien-Special“ nach Gera ein

Für Unternehmen bietet die kanarische Sonderwirtschaftszone nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch optimale Ausgangsbedingungen für den „Sprung“ nach Spanien, Südamerika oder Westafrika. Unternehmer, die einen Markteintritt bzw. -ausbau erwägen, lädt die IHK Ostthüringen am Dienstag, den 6. März, zu einem „Spanien-Special“ ins Tivoli 1 nach Gera ein.

Von 15 bis 17.30 Uhr können Teilnehmer bei spanischen Tapas mit Experten wie Maria Teresa Miralles, Vertreterin der Kanarischen Sonderzone, und Karl-Heinz Dahm von Germany Trade and Invest, individuelle Gespräche führen und ihr Netzwerk erweitern. Alles weitere hier.

Freitag, 20. Januar 2012

Gasvorkommen vor den Kanaren

Im KanarenExpress hebe ich einen Artikel zu den Gasvorkommen östlich der Kanaren gefunden:

"Der neue Industrie-, Energie- und Tourismusminister in Madrid, José Manuel Soria, hat vor kurzem betont, dass es eine Notwendigkeit sei, Gas auf den Kanaren einzuführen, damit ein solider Energiemix den Energiebedarf der Insel eigenen Industrie decke. In einem Gespräch mit Kanarenpräsident Paulino Rivero habe er klargemacht, dass man nicht länger auf die Genehmigung für entsprechende Installationen warten wolle. Bürokratische und technische Hindernisse müssten schnellstmöglich aus dem Weg geschafft werden.
Während des Gespräches sei, wenn auch nur oberflächlich, ein weiteres sehr brisantes Thema behandelt worden.

Die Bohrungen nach Gas im Meer vor den Kanaren. Vor rund acht Jahren wurden entsprechende Pläne von Umweltschützern und einem mangelnden politischen Rückhalt für die Gas-Bohrinseln gestoppt. Auch die Tourismusindustrie wollte von Bohrtürmen vor der Küste nichts wissen. Vor allem vor Lanzarote werden natürlich Gasvorkommen vermutet. Auch in diesem Punkt machte Soria seine Position klar: Der Stopp soll aufgehoben werden. Er wies unter anderem darauf hin, dass Marokko, etwa 55 Seemeilen von der kanarischen Küste entfernt, bereit grünes Licht für Bohrungen gegeben habe. Rivero ließ bei den Gesprächen durchblicken, dass man den Wünschen der Zentralregierung wohlgesonnen gegenüberstünde, wenn in der bevorstehenden Reform von Steuervergünstigungen, RAF, eine Klausel eingearbeitet würde, die die Kanaren an dem Profit aus den Gasquellen beteiligt - weiterlesen im KanarenExpress

Samstag, 29. Oktober 2011

Rekordstand der Arbeitslosigkeit in Spanien

Die Arbeitslosigkeit in Spanien hat den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Ende September waren 4,978 Millionen Spanier arbeitslos. Die Arbeitslosenquote beträgt nun  21,5 Prozent, wie das nationale Statistikamt drei Wochen vor der Parlamentswahl mitteilte. Die Jugendarbeitslosigkeitder der 16- bis 24-Jährigen ist mit 45,8 Prozent, mehr als doppelt so hoch. 
Finanzministerin Elena Salgado sagte im Radiosender Ser, die sozialistische Regierung sei dabei, die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen: die Bedingungen für Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Die spanische Wirtschaft rutschte im zweiten Halbjahr in die Rezession. Analysten erwarten ein Miniwachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent für das Jahr 2011.

Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise vor vier Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Spanien um 3,2 Millionen gestiegen. 1,425 Millionen Haushalte gibt es mittlerweile, wo der Ernährer keinen Job mehr hat.

Spanien - Aussichten im Maschinen- und Anlagenbau

Germany Trade&Invest hat am 25.19.2011 einen neuen Bericht zur künftigen spanischen Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau heraus gegeben:

Die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen in Spanien nimmt langsam wieder zu. Allerdings dürften die laufenden strukturellen Umstellungen in der Branche in den kommenden Monaten weitergehen. Mit Betriebseinstellungen und Arbeitsplatzabbau ist zu rechnen. Im öffentlichen Sektor gehen viele Vorhaben durch die Haushaltssanierungen nur schleppend voran. Deutschland ist weiterhin das wichtigste Lieferland für Maschinen und Anlagen im Energiesektor, im Umweltbereich und in der Wasserwirtschaft.

Marktentwicklung/-bedarf

Spanien kämpft weiterhin mit den Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank 2009 um 3,7% und 2010 erneut um 1%. Im laufenden Jahr wird lediglich mit einer Erhöhung von 0,7% gerechnet und auch 2012 wird aus heutiger Sicht nur ein leichter Anstieg von etwa 1% für möglich gehalten.

Für 2011 geht der Branchenverband Asociación Nacional de Fabricantes de Bienes de Equipo (SERCOBE) nach der Unternehmensumfrage des 1. Halbjahres von einem Umsatzanstieg von etwa 5% aus. Die Importe könnten um rund 3%, die Exporte um circa 12% zunehmen. Bei der Binnennachfrage prognostizierte er ein Plus von ungefähr 4%. Nach einer überdurchschnittlich starken Dynamik im 1. Halbjahr 2011, erwartet der Verband infolge der generell zu registrierenden Verlangsamung eine Abschwächung im 2. Halbjahr. Für 2012 wird mit geringeren Zuwächsen gerechnet.

Auch für die gesamte verarbeitende Industrie wird im 2. Halbjahr 2011 und für das Gesamtjahr 2012 von abgeschwächten Steigerungen ausgegangen. Im klassischen Nachfragesektor, dem Automobilbau und der Kfz-Teile-Herstellung, hängt die weitere Entwicklung von den Exporten ab, da weit über 80% der Produktion ausgeführt wird. Gering dürften sich die Wachstumsmöglichkeiten im Nahrungs- und Genussmittelsektor und damit auch im Verpackungsbereich zeigen. Eher rückläufig werden sich die Trends im Bausektor sowie bei Holz entwickeln.

Vom Verkehrssektor (Schienenverkehr) gingen während der vergangenen Jahre ganz entscheidende Impulse für die Branche aus. Infolge der laufenden Konsolidierungen der öffentlichen Haushalte sind die Anstöße nun jedoch sehr gedämpft. Auch der Flugzeugbau zeigt sich verhalten.

Dagegen erwartet der Verband unverändert gute Möglichkeiten in der Energiewirtschaft (Petrochemie und erneuerbaren Energien), der Wasserwirtschaft (Wasserkraftwerke, Wasseraufbereitung, Schmutzwassersanierung, Kläranlagen) und dem Umweltbereich (Abfallmanagement). Den vollständigen Bericht herunterladen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Vulkan El Hierro - in aller Munde

Wohl noch nie, wurde in der Presse und im Fernsehen, soviel über unsere kleine Nachbarinsel El Hierro geschrieben und berichtet. Auch die deutschen Medien überschlagen sich mit Meldungen:

"Fast 9000 Erdbeben auf El Hierro" - "Alarmstufe Gelb" - "Verteidigungsministerin: Alle vorbeugenden Maßnahmen für El Hierro getroffen" - "Panik und Evakuierung"

Das sind die Schlagzeilen, die den Leser und Hörer anlocken sollen. Vieles ist übertrieben, unvollständig oder aus Unwissenheit vergessen worden.

Soviel Ruhm und Aufmerksamkeit hat man in den vergangenen Jahrhunderten dem kleinen Inselchen noch nie zukommen lassen.


- Ein zweifelhafter Ruhm ? -



Wer besucht schon eine Insel auf der ein Vulkanausbruch ansteht. Wahrscheinlich nur Vulkanologen und Abenteurer, - aber der normale Urlauber? Jetzt sicher nicht.

Sehen wir es einmal positiv: El Hierro wird bekannt. Viele erfahren erst jetzt, daß es überhaupt noch eine Insel El Hierro auf den Kanaren gibt. Wenn nun verstanden wird, die Schönheiten und die Ruhe die diese Insel ausstrahlt hinüber zu bringen, dann stehen dem Tourismus nach dem Abklingen oder dem Ausbruch des Vulkans, goldene Zeiten bevor - und das meine ich ernst.

Eine von mir gestartete Umfrage - Wer würde jetzt Urlaub auf El Hierro machen wollen? - läuft noch bis kommenden Sonntag.
Wie sich bereits jetzt abzeichnet, mit einem überraschenden Ergebnis. Wer mit abstimmen möchte, geht auf Elhierro1.blogspot.com

Hier ein Auszug von heute:

El Hierro: Ruhestörung bei Nacht


... oder wenn der Vulkan anklopft.

Es ist schon irgendwie verhext. Immer zu Nachtzeiten ereignen sich die kräftigsten Erdbeben. Heute morgen um 2.10 Uhr wurden wieder viele Herrenos aus den Betten gerüttelt. Ein Beben der Stärke 3,6 auf der Richterskala, an der Küste im Süden, nahe beim Ort La Restinga ließ die Insel zittern.


La Restinga liegt am Südzipfel von El Hierro. Die roten Punkte kennzeichnen die letzten Erdstöße. Hier fand auch (siehe <<<) der starke nächtliche Erdstoß statt.
Auf der Grafik ist schön zu sehen, wie sich die Beben von Nordwesten über den Golfo Halbkrater, nun nach Süden verlagert haben. Das hat aber nicht auch zu bedeuten, daß sich dort das evtl. Event ereignet und die Fortsetzung hier