Freitag, 9. September 2016

Puro-Fiesta 2016 der Manufaktur Julio

Sonntag, 5. April 2015

Samstag, 29. März 2014

Betriebsansiedlung jetzt




Es hat sich viel in den letzten Jahren auf den Kanaren geändert.
Seit dem Platzen der Bau-Blase Ende 2008 ist die Euphorie der Boomjahre, der nüchternen Realität gewichen.
Bei rund 33% Arbeitslosigkeit auf dem kanarischen Archipel müssen viele Canarios wieder kleinere Brötchen backen.
Viele kommen gerade so über die Runden. Das schon löchrige soziale System wurde aus Kostengründen weiter abgespeckt. Die Unterstützung aus der Großfamilie ist wieder gefragt. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
Verfehlte Politik und der Irrglaube an eine immer bessere finanzielle Zukunft wurde suggeriert. Es wurde gebaut, eine neue Wohnung gekauft oder noch ein neuer Pkw für die Ehefrau angeschafft - auf Pump versteht sich. Die Banken haben sich gefreut und blendende Gewinne gemacht.
Sie waren es auch, die dann den jähen Absturz einleiteten.

Die Sicherheiten wurden von den Banken zu Geld gemacht und das finanzierte Haus weit unter den Herstellungskosten versteigert. Was blieb dem ehemaligen Hausbesitzer - Restschulden die er vielleicht niemals Abtragen kann und viel Frust.

Aber zum Glück stirbt die Hoffnung zu Letzt. Etwas Optimismus und der Glaube an eine vielleicht doch wieder bessere Zukunft ist im Gespräch - als leiser Unterton - heraus zu hören.
Solange muss man Ausharren oder Auswandern.

Die Anzahl der Canarios die im Ausland leben, ist um 7,5 Prozent auf etwa 150.000 angestiegen. Fast die Hälfte davon, rund 72.000 Menschen, leben in Venezuela. So die jüngsten Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INE).
Etwa 41.500 leben in Kuba. In Nordeuropa wie Großbritannien, Frankreich oder Deutschland jeweils etwa 1.000 Canarios. 
In der gesamtspanischen Statistik stellen die kanarischen Emigranten etwa 7% der mehr als zwei Millionen Spanier mit ausländischem Wohnsitz dar.

Die ZEC Steuervorteile haben sich nicht verändert. Weiter gelten die Fördermöglichkeiten für neue Betriebe oder den Dienstleistungssektor. Es sind ideale Bedingungen, wenn der Absatz der Produkte nicht auf den Kanarischen bzw. Spanischen Markt abzielt. Die Nutzer und Käufer müssen also mitgebracht oder entsprechende Absatzmärkte außerhalb Spaniens gefunden werden.

Nach meiner Meinung haben sich die Bedingungen für Betriebsansiedlungen jetzt sogar noch verbessert, da genügend Produktions- und Bürofläche zu guten Konditionen und viele gut ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Besonders für nicht standortgebundene Konzepte und Ideen ist jetzt der ideale Zeitpunkt.

Alle Einzelheiten dazu auf  http://www.lapalma1.com

Donnerstag, 7. März 2013

Mentalität und Verhandlungsführung

Andere Länder andere Sitten.

Aus dem Urlaub kennt man Griechenland, Italien und Spanien. Alles EU Länder mit der gleichen Euro-Währung und ähnlichen Gesetzen. Mehr oder weniger Nachbarländer die zu Europa gehören.

Hier hört dann aber schon die Gemeinsamkeit auf. Jedes dieser Länder spricht eine andere Sprache und hat seine eigenen Sitten und Gebräuche. Je nach Provinz oder Landesregion im gleichen Land auch noch unterschiedlich.
Im Urlaub durchaus angenehm die etwas lockere Art und Weise der Südländer, die Verkehrsmoral,  das Umweltbewusstsein, einfach den Tagesablauf zu beobachten und mitzuerleben.

Im Geschäftsleben sieht es da schon ganz anders aus. Mit der Manana-Mentalität kommt nicht jeder zu recht. Termine kommen nicht zustande oder werden einfach vergessen. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Die deutsche Pünktlichkeit und Gründlichkeit bleibt hier oft auf der Strecke. Kein Spanier würde sich zum Beispiel so "gewissenhaft" wie ein deutscher Geschäftspartner verhalten können, weil es nicht gewohnt ist und es auch nicht zu seiner Mentalität passt. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel
.Es ist der Umgang und auch der Umgangston der schon manchen deutschen Geschäftspartner zum Verzweifeln gebracht hat. Der Begriff " Zuverlässigkeit"  wird hier einfach anders definiert.

Bevor man seinen Fuß auf den spanischen oder kanarischen Markt setzt sollte sich jeder mit den Grundregeln und der speziellen Verhandlungsführung vertraut machen. Geschäftliche Grundkenntnisse können nicht im Urlaub sondern z. B. in einem Seminar für Verhandlungen oder Coaching für Führungskräfte erworben werden.
Hier wird das Führen von Verhandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Landesmentalität vermittelt.
Es fällt dann wesentlich einfacher den Geschäftspartner in seiner Denkweise zu verstehen. Es kann nur von Vorteil sein, wenn man die Reaktion seines spanischen Partner bereits im voraus kennt oder besser einschätzen und den Erfolg dank Verhandlungsseminaren so leichter herbei führen kann.
Viel Frust, Enttäuschung und wahrscheinlich auch Geld, bleibt erspart.
Wer sich einmal näher mit diesem Thema befassen möchte, geht auf diese Seite.

Freitag, 4. Januar 2013

Spanien - es wird eng

Wirtschaftskrise:


Die Krise hinterlässt tiefe Spuren in Spanien. Noch verbietet es der Stolz der Spanier als EU Bittsteller aufzutreten und sich dem Diktat der EU Geldgeber bedingungslos zu unterwerfen. Alle eigenen Quellen und Reserven werden leergeräumt. Im Grunde auch gut so, jeden eigenen Euro erst einmal zusammen zu kratzen.
Langfristig könnte dies jedoch gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.


Hier einige Meinungen als kleiner Pressespiegel:

Spanien plündert Rentenkasse

MADRID—Spanien hat in seiner Finanznot klammheimlich das noch prallste Sparschwein des Landes geplündert, den Reservefonds der Sozialversicherung. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Regierung damit die eigenen, zunehmend riskanten Staatsschuldenpapiere gekauft und einen Teil des Geldes für dringende Sofortzahlungen verwendet.
 - weiterlesen im The Wallstreet Journal

Subventionsempfänger der EU

Es ist vorgesehen, dass Spanien in der Periode 2007-2013 mehr als 31,5 Milliarden Euro an Subventionen von der EU erhält. Spanien ist damit das zweitgrößte Empfängerland, nur übertroffen von Polen. Durch den EU-Beitritt der ärmeren osteuropäischen Länder steht ab 2013 eine Neuverteilung der EU-Subventionen an, und Spanien wird seinen Status als Nettosubventionsempfänger eventuell einbüssen.
- weiterlesen in Enterspain.com


Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf Rekordhoch


Jeden Monat verlieren mehr Menschen in der Euro-Zone ihren Job: Im Oktober waren 18,7 Millionen ohne Arbeit - so viele wie noch nie seit der Einführung des Euro.
- weiterlesen im Spiegel-Online