Sonntag, 5. April 2015

Aktuelles zu den Kanaren

Weitere NEWS zu den kanarischen Westinseln El Hierro, La Palma und El Hierro  auf           

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Samstag, 29. März 2014

Betriebsansiedlung jetzt




Es hat sich viel in den letzten Jahren auf den Kanaren geändert.
Seit dem Platzen der Bau-Blase Ende 2008 ist die Euphorie der Boomjahre, der nüchternen Realität gewichen.
Bei rund 33% Arbeitslosigkeit auf dem kanarischen Archipel müssen viele Canarios wieder kleinere Brötchen backen.
Viele kommen gerade so über die Runden. Das schon löchrige soziale System wurde aus Kostengründen weiter abgespeckt. Die Unterstützung aus der Großfamilie ist wieder gefragt. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
Verfehlte Politik und der Irrglaube an eine immer bessere finanzielle Zukunft wurde suggeriert. Es wurde gebaut, eine neue Wohnung gekauft oder noch ein neuer Pkw für die Ehefrau angeschafft - auf Pump versteht sich. Die Banken haben sich gefreut und blendende Gewinne gemacht.
Sie waren es auch, die dann den jähen Absturz einleiteten.

Die Sicherheiten wurden von den Banken zu Geld gemacht und das finanzierte Haus weit unter den Herstellungskosten versteigert. Was blieb dem ehemaligen Hausbesitzer - Restschulden die er vielleicht niemals Abtragen kann und viel Frust.

Aber zum Glück stirbt die Hoffnung zu Letzt. Etwas Optimismus und der Glaube an eine vielleicht doch wieder bessere Zukunft ist im Gespräch - als leiser Unterton - heraus zu hören.
Solange muss man Ausharren oder Auswandern.

Die Anzahl der Canarios die im Ausland leben, ist um 7,5 Prozent auf etwa 150.000 angestiegen. Fast die Hälfte davon, rund 72.000 Menschen, leben in Venezuela. So die jüngsten Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INE).
Etwa 41.500 leben in Kuba. In Nordeuropa wie Großbritannien, Frankreich oder Deutschland jeweils etwa 1.000 Canarios. 
In der gesamtspanischen Statistik stellen die kanarischen Emigranten etwa 7% der mehr als zwei Millionen Spanier mit ausländischem Wohnsitz dar.

Die ZEC Steuervorteile haben sich nicht verändert. Weiter gelten die Fördermöglichkeiten für neue Betriebe oder den Dienstleistungssektor. Es sind ideale Bedingungen, wenn der Absatz der Produkte nicht auf den Kanarischen bzw. Spanischen Markt abzielt. Die Nutzer und Käufer müssen also mitgebracht oder entsprechende Absatzmärkte außerhalb Spaniens gefunden werden.

Nach meiner Meinung haben sich die Bedingungen für Betriebsansiedlungen jetzt sogar noch verbessert, da genügend Produktions- und Bürofläche zu guten Konditionen und viele gut ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Besonders für nicht standortgebundene Konzepte und Ideen ist jetzt der ideale Zeitpunkt.

Alle Einzelheiten dazu auf  http://www.lapalma1.com

Donnerstag, 7. März 2013

Mentalität und Verhandlungsführung

Andere Länder andere Sitten.

Aus dem Urlaub kennt man Griechenland, Italien und Spanien. Alles EU Länder mit der gleichen Euro-Währung und ähnlichen Gesetzen. Mehr oder weniger Nachbarländer die zu Europa gehören.

Hier hört dann aber schon die Gemeinsamkeit auf. Jedes dieser Länder spricht eine andere Sprache und hat seine eigenen Sitten und Gebräuche. Je nach Provinz oder Landesregion im gleichen Land auch noch unterschiedlich.
Im Urlaub durchaus angenehm die etwas lockere Art und Weise der Südländer, die Verkehrsmoral,  das Umweltbewusstsein, einfach den Tagesablauf zu beobachten und mitzuerleben.

Im Geschäftsleben sieht es da schon ganz anders aus. Mit der Manana-Mentalität kommt nicht jeder zu recht. Termine kommen nicht zustande oder werden einfach vergessen. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Die deutsche Pünktlichkeit und Gründlichkeit bleibt hier oft auf der Strecke. Kein Spanier würde sich zum Beispiel so "gewissenhaft" wie ein deutscher Geschäftspartner verhalten können, weil es nicht gewohnt ist und es auch nicht zu seiner Mentalität passt. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel
.Es ist der Umgang und auch der Umgangston der schon manchen deutschen Geschäftspartner zum Verzweifeln gebracht hat. Der Begriff " Zuverlässigkeit"  wird hier einfach anders definiert.

Bevor man seinen Fuß auf den spanischen oder kanarischen Markt setzt sollte sich jeder mit den Grundregeln und der speziellen Verhandlungsführung vertraut machen. Geschäftliche Grundkenntnisse können nicht im Urlaub sondern z. B. in einem Seminar für Verhandlungen oder Coaching für Führungskräfte erworben werden.
Hier wird das Führen von Verhandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Landesmentalität vermittelt.
Es fällt dann wesentlich einfacher den Geschäftspartner in seiner Denkweise zu verstehen. Es kann nur von Vorteil sein, wenn man die Reaktion seines spanischen Partner bereits im voraus kennt oder besser einschätzen und den Erfolg dank Verhandlungsseminaren so leichter herbei führen kann.
Viel Frust, Enttäuschung und wahrscheinlich auch Geld, bleibt erspart.
Wer sich einmal näher mit diesem Thema befassen möchte, geht auf diese Seite.

Freitag, 4. Januar 2013

Spanien - es wird eng

Wirtschaftskrise:


Die Krise hinterlässt tiefe Spuren in Spanien. Noch verbietet es der Stolz der Spanier als EU Bittsteller aufzutreten und sich dem Diktat der EU Geldgeber bedingungslos zu unterwerfen. Alle eigenen Quellen und Reserven werden leergeräumt. Im Grunde auch gut so, jeden eigenen Euro erst einmal zusammen zu kratzen.
Langfristig könnte dies jedoch gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.


Hier einige Meinungen als kleiner Pressespiegel:

Spanien plündert Rentenkasse

MADRID—Spanien hat in seiner Finanznot klammheimlich das noch prallste Sparschwein des Landes geplündert, den Reservefonds der Sozialversicherung. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Regierung damit die eigenen, zunehmend riskanten Staatsschuldenpapiere gekauft und einen Teil des Geldes für dringende Sofortzahlungen verwendet.
 - weiterlesen im The Wallstreet Journal

Subventionsempfänger der EU

Es ist vorgesehen, dass Spanien in der Periode 2007-2013 mehr als 31,5 Milliarden Euro an Subventionen von der EU erhält. Spanien ist damit das zweitgrößte Empfängerland, nur übertroffen von Polen. Durch den EU-Beitritt der ärmeren osteuropäischen Länder steht ab 2013 eine Neuverteilung der EU-Subventionen an, und Spanien wird seinen Status als Nettosubventionsempfänger eventuell einbüssen.
- weiterlesen in Enterspain.com


Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf Rekordhoch


Jeden Monat verlieren mehr Menschen in der Euro-Zone ihren Job: Im Oktober waren 18,7 Millionen ohne Arbeit - so viele wie noch nie seit der Einführung des Euro.
- weiterlesen im Spiegel-Online

Samstag, 15. Dezember 2012

Euro - Export - Boom

Der Euro - ob diese Rechnung aufgeht


Beliebt war er eigentlich nie. Euro ist gleich Teuro - das war schon bei der Einführung dieser Währung des Volkes Meinung. Auch wenn die Regierenden krampfhaft immer wieder versucht haben mit Statistiken diesen Glauben zu zerstreuen. Der Bürger ist doch nicht ganz so blöd 1: 2 um zurechnen und zu vergleichen.
In Spanien war es der komplizierte Umrechnungskurs 1: 166 der ein exaktes Vergleichen erst recht schwierig machte. Noch heute trifft man vereinzelt Preisauszeichnungen in beiden Währungen an. Blind und überzeugt wurden die Spanier dann durch die anvisierten und versprochenen Euro Subventionen aus Brüssel. Aber auch der Euro hat zwei Seiten. Das geschenkte Geld auch in Euro, hat man dann doch gern genommen und gekauft.

Auch Produkte aus Deutschland, ob Windräder, der Mercedes oder die Bosch Waschmaschine. Der Export aus Deutschland flutschte und machte den großen Bruder im Norden resistent gegen die langsam im Umland aufkeimende Rezession. Hat er doch mit Krediten und Geld seinen eigenen Exportboom finanziert.

Doch das Geld wurde langsam knapp und die Kassen aus dem Norden versiegten.


Die Konsequenz - Keine Importe mehr aus Deutschland. Nun hat man die deutschen Prachtexemplare da stehen und spürt erst jetzt, daß diese Technik auch unterhalten werden muß. Und das kostet Geld - Geld das man nicht mehr hat und krampfhaft zusammenkratzt.
Steuern und Abgaben werden erhöht und die Binnennachfrage dadurch geschwächt. Eine Todesspirale aus der es für Spanien kein Entkommen mehr geben dürfte. Trotz aller Anstrengungen.

So bricht ein EU Land nach dem anderen weg. Erst Griechenland, Irland, Portugal und nun Spanien. Weitere Kandidaten wie Italien, Zypern und vielleicht auch Frankreich stehen schon bereit.

Noch versucht Frau Merkel mit aller Gewalt durch eine immer neue Geldflut, ausbezahlt von der Europäische Zentralbank (EZB) unter allen möglichen Namen, ob Hilfsfond, Anleihekauf oder Rettungsschirm das bittere Ende hinaus zu zögern.

Offiziell steht die Europäische Union hinter diesen Hilfsprogrammen. Doch wer ist heute die EU und wer zahlt ein.
Die Niederlande, Belgien, Luxemburg oder Österreich sind nur kleine Beitragszahler. Die großen Wirtschaftsländer sind fast alle in das andere Lager gewechselt und zukünftige Almosenempfänger und werden beim Kassensturz nicht ihre Kreditzusagen einhalten können. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Kein Geld mehr aus der EU und der Austritt aus dem erlauchten Kreis ist für diese Länder längst vorprogrammiert und im Stillen bereits beschlossene Sache.

Schuldenschnitt oder gänzlicher Verzicht auf alle Forderung wird zukünftig durch die Medien geistern.
Es stellt sich nun die Frage wer für die Kosten und Zusagen aufkommen muß. Es wird Deutschland sein.
Spätestens dann werden die offenen Rechnungen fällig und der deutsche Steuerzahler muß bluten. Es war also nur eine  Euphorie und eine zeitverzögerte scheinbare Immunität der deutschen Exportwirtschaft.
Zahlen wird wie immer - der kleine Mann.
Bleibt nur abzuwarten, ob dann auch andere Länder so großzügig Deutschland unter die Arme greifen.
Da habe ich so meine Zweifel !